Geschichten und Klänge unterm Blätterdach …

Feuer, Wasser, Erde und Luft waren die Themen der meditativen Wanderungen mit der Gesichtenerzählerin Petra Günter an zwei Donnerstagen im September. Aus einer geplanten Veranstaltung wurden aufgrund der großen Nachfrage kurzerhand zwei, an denen jeweils gut zwanzig Teilnehmer unterwegs waren.

Nach einem kurzen Einstieg am Schieferquell Source mit Versen zu den vier genannten Elementen machten die Gruppen sich auf den Weg ins Quellgebiet der Alme. Unterwegs erklangen immer wieder die Töne einer Klangschale und signalisierten, das es alsbald feine Geschichten zu hören gab.

Es gab die Geschichte vom Pechvogel, die von einem Mann erzählte, der loszog, um unbedingt zu erfahren, warum er immer so viel Pech hat. Durch diese Geschichte konnte ein jeder seine „Erdung“ erkennen, das das eigene Glück auf seinem persönlichen Weg liegt und man es ruhig annehmen kann.

In der dann folgenden Geschichte „vom Selkie“ wurde das „Wasser“ als Quell des Lebens bezeichnet. Es ging um einen Fischer, der einen Seehund töten wollte, der ihm seine Frau geraubt hatte. Hier wurde klar, dass es wichtig ist, mit der Natur in Einklang zu leben und die Schätze des Meeres nicht als alleiniges Eigentum der Menschheit zu sehen. Vielleicht haben einige Zuhörer aber auch gemerkt, dass wir eine „Kraft“ in uns haben, die uns Dinge tun lässt, von denen wir nicht geglaubt haben, dass wir sie können. Vielleicht haben wir aber auch gemerkt, dass wir Vertrauen in die Natur haben sollen und in die Dinge, die uns umgeben. Vielleicht aber auch etwas ganz anderes???

Frei zu sein „wie ein Vogel“, uns in die Luft zu schwingen, das zu tun, was wir wollen … Das Märchen der „Schwanenkönigin“, in dem das Schwanenmädchen, das zur Frau wird Kind und Mann verlässt, um mit dem Schwanengeliebten glücklich zu werden hat uns in eine Zauberwelt entführt und uns gezeigt, wie wichtig es ist, das wirklich „Wahre“  im Leben zu erkennen.

Die letzte Geschichte gehörte zum Element „Feuer“ als wärmende Flamme, dem Feuer der Liebe – die Liebesgeschichte von „Jorinde und Joringel“.

Zurück am Entenstall entließ Frau Günter uns mit der Tatsache, das Wahrheit und Märchen unzertrennlich miteinander in Verbindung stehen wieder in die wirkliche Welt.

Die Zuhörer gingen an diesen Abenden mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause.

Anmerkung der Redaktion:
Die Beschreibungen/Zusammenfassungen der gehörten Texte stammen von Frau Petra Günter.
Weiterer Text und Bilder: Melanie Stratmann

Go meditative – Achtsam unterwegs

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