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Ein Gedanke zu „Gemeindeversammlung in der Kirche

  • Kirche heute 2023 / 01

    Montag, 2. Januar 2023
    09:55 Uhr

    Wie sieht sie aus, unsere Kirche heute?

    Meine Gedanken zu dieser Frage:
    Gibt es eine Gemeinschaft aller Gläubigen, eine Gesellschaft in der der Glaube an einen Gott eine wichtige Rolle spielt?

    Ich schreibe uns mal meine Erfahrungen und Erlebnisse auf:
    Geboren wurde ich 1954 und da meine Eltern in der katholischen Kirche waren, wurde ich nach ein paar Tagen ebenfalls getauft und in die katholische Kirche aufgenommen.
    Vor den nächsten wichtigen Ereignissen lernte ich die „Beichte“ kennen.
    Was sollte ich da sagen? Es war der Spruch im Umlauf: Ich hab gelogen; ich hab betrogen; ich hab der Kuh am Schwanz gezogen.
    Es folgten die „Erste heilige Kommunion“ und die „Firmung“.
    Als ich etwas älter war wurde eine „kirchliche Hochzeit“ ausgerichtet.
    Voll in der katholischen Kirche integriert. Bei der katholischen Landjugend haben wir den Kellerraum hergerichtet. Als Messdiener war ich beim Einmauern der „Zeit-Kapsel“ dabei.
    Im Pfarrgemeinderat habe ich versucht etwas zu helfen. Nachdem ein Suizid-Versuch eines Priester gescheitert war und er trotzdem mit allen Ehrungen und Geschenken entlassen wurde, kam es zum ersten mal zum „Nachdenken über die Kirche“.

    Mir wurde immer erzählt, ein Christ darf sich nicht selbst töten.
    Warum wurde jetzt so getan, als wäre nichts geschehen? Was macht ein Priester mit einer Waffe?
    Meine kleine Welt brach zusammen. Auch der Glaube an die Autorität, die Ehrlichkeit und die Aufrichtigkeit gingen verloren.

    In den folgenden Jahren habe ich mich immer mehr von der Kirche entfernt.
    Nur noch selten bin ich in das Kirchen-Gebäude gegangen. Die Gemeinschaft der Gläubigen kamen mir vor wie eine verschworene
    nicht ehrliche Gemeinschaft, die ein scheinheiliges Leben führt.

    Die falschen Handlungen werden vertuscht. Es wird gewartet bis „Gras darüber wächst“.
    Mein vorläufiges Fazit:
    Wir leben in einer Gesellschaft in der es wenig Ehrlichkeit gibt. Auch nicht in der Kirche. Das war mal meine einzige Hoffnung.

    Nun wird es Zeit sich um die Gegenwart zu kümmern.
    Der neu angebaute Teil der Kirche soll abgerissen werden.

    Aus meinen Erlebnissen in der Vergangenheit weiß ich, dass Pastor Peters sich für den Anbau sehr stark eingesetzt hat.
    Die alte Kirche war deutlich zu klein. Oft mussten die Kirchenbesucher im Turm stehen. Es war beklemmend eng.
    Pastor Peters war nicht nur bei mir beliebt. Er hat sich sehr für Alle eingesetzt.
    In Paderborn hatte er wohl nicht so einen guten Einfluss und musste für seine Ziele kämpfen.
    Ich bin Ihm heute noch dankbar dafür.

    Mein Fazit:
    Eine Kirchen-Gebäude ist wieder voll, wenn dort ehrliche Menschen zusammenstehen.
    Ein persönlicher Einsatz, für eine Gemeinschaft, lohnt sich nur wenn man nicht hintergangen wird.

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