Wanderwoche der ev. Kirche macht auch in Alme Station

Staunen über den Almequelltopf

Vorwanderung im Frühling macht Lust auf Wanderwoche im August.

Von Kathrin Koppe-Bäumer

A-L-M-E – attraktiv, lebenswert, miteinander, engagiert. So ist das Dorf Alme. Das habe ich auf mehreren Wanderungen im Mühlental, bei Tauffesten an den Almequellen und beim geistlichen Abendspaziergang erlebt.

Egal zu welcher Jahreszeit ich in Alme wandere oder spazieren gehe – die Natur ist attraktiv, die Geschichten am Wegesrand sind spannend und die Einwohner erzählen begeistert vom Dorfleben, an dem sie engagiert teilhaben.

Wolfgang Kraft ist Sprecher der Alme AG, die sich für die Lebensqualität im Ort einsetzt. Er kennt sich aus mit den Almequellen, mit der Natur rundherum und mit den Geschichten, die sich hier in den vergangenen Jahrhunderten abspielten. Er weiß um die geologische Entstehungsgeschichte des Mühlentals, das vor Millionen Jahren ein Korallenriff war, umgeben von Meer.

Durch Wolfgang Kraft habe ich den Quellteich und sein Sprudeln und Blubbern, den Uhu-Felsen und den Ausblick auf Haus Tinne und das Dorf Alme kennengelernt, den jüdischen Friedhof mitten im Wald, Geschichten, die aus der Zeit der Reformation und der Französischen Revolution kommen, wurde an die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff und an die Industrialisierung und ihre Folgen erinnert. Dass Alme auch „Sauerländer Meran“ genannt wird und hier seltene Pflanzen und Tiere überlebt haben, hat mich zum Staunen gebracht.

Der Quellenweg, der am Almer Entenstall beginnt, die Alme kreuzt, auf einem gut begehbaren Weg mit angenehmer Steigung den Uhu-Felsen erreichen lässt und von dort runter an die Almequellen bis zurück zum Entenstall führt, ist auf jeden Fall eine Wanderung wert.

Während der Corona-Kontaktsperre habe ich mit Wolfgang Kraft auf dieser Wanderung erlebt, wie die ersten Blumen auf dem Waldboden leuchten, wie frisch die Vogelstimmen klingen und wie verheißungsvoll leises Grün an den Bäumen das Kommen des Sommers verheißt.

Ja, hier möchte ich wandern mit der Gruppe, die in der ersten Augustwoche Schätze im Sauerland erkunden wird. Der Weg in Alme steht am 5. August auf dem Programm.

Wenn alles läuft wie geplant, werden alle, die mitlaufen, mit Bahn und Bus anreisen. Das Urlauberticket ist im Teilnehmerpreis von 70 Euro inbegriffen. Die Wanderung beginnt am Parkplatz vor der Kirche und führt mit Unterbrechungen für geistliche Impulse und ein Picknick in einer großen Runde zum Entenstall, dem Almer Treffpunkt für viele Veranstaltungen im Freien. Ob wir dort unser klimafreundliches Abendbrot vorbereiten und essen, wird noch geklärt.

Die Besichtigung eines Almer Bauernhofs, die Führung an der Almer Sägemühle und ein kurzer Gang auf dem Dornröschenweg werden das Programm bereichern.

Wer Appetit auf besondere Wandererlebnisse im Sommer bekommen hat, kann bei Pfarrerin Kathrin Koppe-Bäumer und Diakonin Simone Pfitzner mehr Informationen bekommen oder sich direkt anmelden. Die Wanderwoche findet vom 3.-9. August statt.

Weitere Stationen sind auf dem Flyer aufgeführt.

Kontakte:

Pfrin Kathrin Koppe-Bäumer Tel: 0171/207 07 55

Kathrin.Koppe-Baeumer@evkirche-so-ar.de

Simone Pfitzner (Seelsorgereferat) Tel: 0170/522 08 28

simone.pfitzner@evkirche-so-ar.de

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Alme ohne Koffer

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