Aktuelle Projekte der ALME AG

-> Dorfmarkt
-> Servicewohnen
-> Barrierefreier Naturerlebnisweg
-> Wohnmobilhafen
-> Wohnungs- und Häusermarkt

Die von der ALME AG bereits erfolgreich realisierten Projekte sind in die Seiten von www.alme-info.de übertragen worden.

Dorfmarkt

Aktueller Stand
Die Neueröffnung des Dorfmarktes durch das Sozialwerk St. Georg im ehemaligen Markantmarkt in der alten Post (Willonsches Haus) ist leider gescheitert. Wie Graf Spee der langjährigen Initiatorin des Dorfmarktprojektes, Andrea Adams, mitgeteilt hat, soll das gesamte Objekt verkauft und einer anderen Nutzung zugeführt werden. Nach 5 Jahren intensiver Suche nach einem geeigneten Betreiber, gab im vergangenen Jahr das Sozialwerk St. Georg, das sich mit der „IntZeit GmbH“ auf den Betrieb von Dorfläden spezialisiert hat, grünes Licht für die Errichtung eines Dorfmarktes in Alme. Ende Februar lag dem Vermieter der Einrichtungsplan vom Sozialwerk vor. Dieser beauftragte das ortsansässige Architekturbüro mit der Berechnung der Umbaumaßnahmen. Die Gräflich von Spee’sche Zentralverwaltung hat dem Sozialwerk St. Georg am 11.05.17 ihre o.a. Entscheidung mitgeteilt. Auch wenn die Enttäuschung jetzt sehr groß ist, dass die Realisierung des Dorfmarktes auf der Zielgeraden doch noch unerwartet scheitert, müssen wir die Entscheidung akzeptieren. Inwieweit das Sozialwerk St. Georg noch an der Einrichtung eines Dorfmarktes in Alme an einer anderen geeigneten Stelle interessiert ist, steht noch nicht fest. Die Einrichtung eines Dorfmarktes stand übrigens an vorderster Stelle der Wünsche bei der Bürgerbefragung im Jahr 2015.

Wieso – Weshalb – Warum
Erst war der Arzt weg (2007), dann musste unser Freibad vor der Schließung gerettet werden (2010) und 2012 schloss dann auch unser kleiner Supermarkt in Alme seine Pforten. So ist unser Lebensmittelmarkt – zentral gelegen an der Hauptverkehrsader B 480 – leer und verwaist. Das Gebäude gehört Graf Spee, der über einen Makler in Büren einen Marktbetreiber sucht, leider bis heute erfolglos. Den meisten Betreibern ist Alme oder/und das Objekt zu klein. Im Rahmen eines Workshops mit Dr. Wetzlar, als Nachbereitung des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“, erstellte Andrea Adams ein Grobkonzept für die Gründung einer Dorfmarkt- Konsumgenossenschaft, um die Almer Bürgerinnen und Bürger mit ins Boot zu holen und die Finanzierung der Ausstattung darstellen zu können. Es wurden Flugblätter ausgegeben und es gab mehrere Rückläufer mit konkreten Wünschen und Hinweisen. Zu Rate gezogen wurde auch das Handbuch „Dorfladen-Netzwerk“. Zwar spricht das Netzwerk erheblich kleinere Orte als unseren an, zur Orientierung ist es jedoch hilfreich. Es lassen sich viele gute Beispiele dafür finden, dass ähnliche Ideen wie die unseren bereits mehrfach erfolgreich umgesetzt wurden. Im März 2014 veröffentlichte Andrea Adams dann einen Artikel in der Westfalenpost. Es ging darum, „wachzurütteln“ und Möglichkeiten aufzuzeigen, was wir im Ort bewegen können, ohne sofort die Politik anzurufen. In diesem Artikel wurde auch eine Bürgerversammlung angekündigt. Trotz anderer Veranstaltungen am selben Abend der Bürgerversammlung, waren 85 Bürger anwesend, darunter auch der Ortsvorsteher und einige Gewerbetreibende. Obgleich das Publikum mit Vorschlägen und offener Kritik sehr verhalten war, stimmten 90% der Teilnehmenden am Ende der Veranstaltung pro Wiedereröffnung des Lebensmittelmarktes.


Alt werden in Alme – Generation 60+

Aktueller Stand
Wir sind dabei, einen Träger bzw. einen Finanzierung für eine Sozialraumanalyse zu bekommen. Mit Unterstützung der AWO möchten wir einen Quartiersmanager/eine Quartiersmanagerin für Alme gewinnen, der oder die zukunftsorientiere Konzepte entwickelt.

Wieso – Weshalb – Warum
Unsere Kernfrage: Welche Themen sind für ältere MitbürgerInnen wichtig?
Versorgung im Alter / möglichst lange selbständig bleiben / nicht vereinsamen / wo bekomme ich Hilfe? / Welche Freizeitaktivitäten gibt es für Ältere? / Bürgerhilfe – wie kann ich mich einbringen? / Wie will ich wohnen? / Wie kann man vorhandene Strukturen nutzen?
Unser Anliegen: Wir möchten mit kleinen Schritten anfangen.
Z.B. Informationen über Pflege (Caritas) / Angebot für pflegende Angehörige oder Patientenverfügung / Vorsorgevollmacht / Sportangebot für ältere MitbürgerInnen / BürgerInnen helfen BürgerInnen (Fahrdienste) / Veranstaltungen wie gemeinsames Singen oder Vorträge etc.
Unser Zukunftsziel: Neue Wohnformen in Alme – Servicewohnen


Barrierearmer Naturerlebnisweg

Aktueller Stand

Im Mai 2017 fand ein erstes Treffen zwischen Vertretern der ALME AG, des Verkehrsvereins, den Ortspolitikern und Graf und Gräfin Spee statt, um sich über die Machbarkeit eines barrierearmen Wanderweges auszutauschen. Grundsätzlich wurde dieses Vorhaben von allen Anwesenden positiv bewertet. Anregungen und Bedenken der Anwesenden wurden aufgenommen, um diese bei den weiteren Überlegungen zu berücksichtigen. Graf und Gräfin Spee regten die Installation eines Kunstobjektes im Bereich des Almequellteichs an.

Im Juli 2017 fand ein weiterer Ortstermin statt, an dem Graf Spee; Roland Nachtigäller (Künstlerischer Direktor MARTA Herford); Tamara Grcic (Künstlerin); Dr. Bartsch (Bürgermeister Stadt Brilon); Frau Schüle (Kunstverein Brilon); Peter Kraft (Revierförster); Frank Patzke (Ortsvorsteher); Willi Harding (Ratsmitglied) Matthias Planken (Verkehrsverein); Christian Rohlfing (ALME AG); Andreas Rohlfing (ALME AG) teilnahmen. Hier wurde von der Künstlerin eine mögliche Kunstinstallation vorgestellt.

In weiteren Treffen und Gesprächen wurden die Möglichkeiten der praktischen Umsetzung und die Finanzierung des Projektes besprochen. Beteiligt waren hier Graf Spee, Verkehrsverein Alme, Rüdiger Strenger (BWT Brilon) und Frau Kath von der Leader-Region Hochsauerland. Von der Leader-Region wurde bereits eine mögliche Förderung signalisiert. Wichtig bei der Anlage des Weges einschl. des Kunstwerkes ist es, die besondere Atmosphäre des Quellgebietes zu erhalten bzw. zu betonen.

Die ALME AG hat jetzt die Aufgabe ein schlüssiges Konzept zu entwickeln und möglichst bis Mai/Juni 2018 einen entsprechenden Förderantrag bei der Leader-Region Hochsauerland zu beantragen. Ziel ist es bei entsprechender Förderung das Projekt in 2019 umzusetzen.

Wieso – Weshalb – Warum

Ein barrierearmer Wanderweg – ein Mehr-Generationen-Weg – soll es Familien (mit Kinderwagen) und Menschen mit Behinderungen (Rollator-, Rollstuhlfahrer u.ä.) möglich machen, das einzigartige Naturerlebnis Almequellen problemlos zu erreichen und zu genießen.

Ab 2019 soll der Alme-Quellteich auch in die Liste der „spirituellen Orte“ aufgenommen werden. Es handelt sich hierbei um das Projekt „sauerland.inspiration“, einem Netzwerk mit den „Sauerland Wanderdörfern“, Kirchen und Heimatvereinen u. ä.

Auch um die besondere Atmosphäre dieses Ortes herauszustellen und genießen zu können sind Ruheplätze (Waldsofa, Hängematte) sowie Exkursionen, Wanderungen u.ä. geplant.


Wohnmobilstellplätze

Aktueller Stand

Wir haben die Zustimmung der Stadt Brilon zur Nutzung des Parkplatzes vor dem Tennisplatz/am Badcelona für einen Womo-Übernachtungsplatz erhalten. Der Platz ist jetzt im Womo-Verzeichnis von PROMOBIL (Marktführer in Deutschland) aufgenommen. Auch die Stadt Brilon/BWT weist auf unseren Stellplatz hin. (www.brilon-tourismus.de)

Die Stadt Brilon wird angabegemäß noch in diesem Monat die Hinweisbeschilderung an der B 480 sowie an der Almer Bahnhofstraße anbringen.

Zum Saisonbeginn sollten die Schlaglöcher auf dem Platz nach Möglichkeit noch verfüllt werden. Ludger Böddeker sieht Chancen, dafür Mittel aus einem „Dorferneuerungsprogramm“ zu bekommen. Er wird diesbezüglich recherchieren.

Wieso – Weshalb – Warum
Sich für zwei, drei Tage in der Region aufhalten, Wald und Flur erwandern, die Gastfreundschaft kleiner Orte erkunden und dann weiterziehen. Und das Wohnmobil abstellen – nur wo? Es gibt überzeugende wirtschaftliche Argumente für die Einladung von Wohnmobilisten nach Alme: Jede in einem Wohnmobil reisende Person gibt durchschnittlich 46 € pro Tag (!) am Standort aus. Durch die Zinssituation an den Kapitalmärkten sowie die wirtschaftlich gut gestellten und gesunden „jungen Alten“ boomt der Verkauf von Wohnmobilen. Und Wanderer wie auch die Radwanderer kommen gern mit dem Auto oder dem Wohnmobil zu ihrem Übernachtungsort, von dem aus sie gern ihre Rundwanderungen machen. So die Aussagen in einer Studie von DTV.


Wohnungs- und Häusermarkt

Aktueller Stand
Es ist geplant, eine Wohnungs- und Häuserbörse auf www.alme-info.de einzurichten, in der Gesuche und Angebote von Almer Immobilien kostenlos eingestellt werden können.

Wieso – Weshalb – Warum
Alme ist aus unterschiedlichen Gründen und für unterschiedliche Zielgruppen ein attraktiver Wohnort. Diesen zukünftigen NeubürgerInnen soll die Suche nach passenden Miet- bzw. Kaufobjekten erleichtert werden. Gleichzeitig bietet diese Börse den Almern die Gelegenheit, ihre Wohnungen und Häuser gezielt anzubieten.

Radwanderweg auf der Bahntrasse Brilon – Paderborn

Im Oktober 2017 fand im Briloner Rathaus ein Gespräch zwischen Vertretern der Stadt (einschließlich Bürgermeister und 1. Beigeordneten), der Bahnflächenentwicklungsgesellschaft Düsseldorf (BEG), der Radwelt Sauerland und unserem Vertreter der ALME AG statt. Erörtert wurden die Möglichkeiten, die Strecke der „Almetalbahn“ in einen Radwanderweg umzuwandeln. Alle Beteiligten zeigten ein großes Interesse an einer Umnutzung der Strecke.

Mittlerweile erhielt die Stadt von der BEG  den „Kostenrechner für Radwege“  mit dem sich die Fachbereiche der Stadt jetzt auseinander setzen. Zudem wurde ein Gespräch mit der Stadt Büren bzgl. eines gemeinsamen Radweges terminiert. Sobald hinsichtlich Kosten und Meinung der Stadt Büren  Klarheit besteht, will die Stadt die mögliche Errichtung mit Straßen NRW besprechen.

Wir vereinbarten mit der Stadt Brilon ein weiteres Informationsgespräch für Februar 2018.

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