Aktuelle Projekte der ALME AG

-> Dorfmarkt
-> Radwandern auf alter Bahntrasse
-> Alt werden in Alme
-> Servicewohnen
-> Wohnungs- und Häusermarkt

Die von der ALME AG bereits erfolgreich realisierten Projekte sind in die Seiten von www.alme-info.de übertragen worden.

Dorfmarkt
Aktueller Stand

Die kurz vor der Realisierung stehende Neueröffnung des Dorfmarktes durch das Sozialwerk St. Georg im ehemaligen Markant-Markt in der alten Post (Willonsches Haus) ist leider in 2017 gescheitert. Eine realistische Umsetzung der Einrichtung eines Dorfmarktes ist z. Zt. nicht absehbar. Sollten sich Möglichkeiten auftun, wird die ALME AG das intensiv unterstützen.
Die Einrichtung eines Dorfmarktes stand übrigens an vorderster Stelle der Wünsche bei der Bürgerbefragung im Jahr 2015.

 

Alt werden in Alme – Generation 60+
Aktueller Stand

In der Vergangenheit wurde mehrfach versucht durch Kontakte mit der AWO, Caritas, Stadt Brilon sowie einigen Fachhochschulen/Universitäten zukunftsorientierte Konzepte für Alme , auch evtl. mit der Unterstützung eines Quartiersmanagers/einer Quartiersmanagerin zu entwickeln. Leider scheiterte das bisher an hierfür erforderlichen finanziellen Mitteln. Plan der ALME AG ist es zu versuchen, das Leben im Alter in Alme auch mitkleinen Schritten und Aktivitäten lebenswert und attraktiv zu machen. Altersgerechtes Wohnen/Service-wohnen o.ä. soll dabei nicht aus den Augen verloren werden.

Wieso – Weshalb – Warum
Unsere Kernfrage: Welche Themen sind für ältere MitbürgerInnen wichtig?
Versorgung im Alter / möglichst lange selbständig bleiben / nicht vereinsamen / wo bekomme ich Hilfe? / Welche Freizeitaktivitäten gibt es für Ältere? / Bürgerhilfe – wie kann ich mich einbringen? / Wie will ich wohnen? / Wie kann man vorhandene Strukturen nutzen?
Unser Anliegen: Wir möchten mit kleinen Schritten anfangen.
Z.B. Informationen über Pflege (Caritas) / Angebot für pflegende Angehörige oder Patientenverfügung / Vorsorgevollmacht / Sportangebot für ältere MitbürgerInnen / BürgerInnen helfen BürgerInnen (Fahrdienste) / Veranstaltungen wie gemeinsames Singen oder Vorträge etc.
Unser Zukunftsziel: Neue Wohnformen in Alme – Servicewohnen

 

„Best Ager“ aktiv in Alme/Servicewohnen

Die stark anwachsende Generation der „Best Ager“

Junge Menschen sehen die Generation 60 + gerne als die gemütlichen Omas und Opas, die im Garten auf der Bank sitzen und den Nachbarn grüßen. Diese sehen sich selbst aber lieber wie Mick Jagger oder Tina Turner. Ältere Menschen sind heute sehr viel aktiver als früher. Sie halten sich fit, genießen die Freiheit mit dem Wohnmobil und fahren leidenschaftlich E-Bike oder gar Rennrad. Überhaupt ist Freiheit ein großes Thema.

Heute wird der Ruhestand, sofern der „Best Ager“ überhaupt schon in Selbigem ist, mehr als ewiger Urlaub betrachtet, als „Abenddämmerung des Seins“.

Entsprechend empfindet man das eigene Alter anders und sieht die Welt durch eine wesentlich jüngere Brille. Darauf müssen sich die jüngeren Generationen und insbesondere die Politik in ihren Strukturplanungen einstellen. Die „neuen Alten“ sind nicht nur aktiver – sie sind auch informierter. Auch sie sind ganz normale Internetuser und handeln wie die meisten Bürger: Sie googeln, sie vergleichen, sie informieren sich.

Ab 60 beginnt aber auch die Zeit der „Infragestellung“ der gegenwärtigen Lebensverhältnisse. Themen wie „Vorsorgevollmacht, Nachlass, Pflege, Patientenverfügung“ werden interessant.

Die finanzielle Situation in Bezug auf Rente/Pension und ggf. finanzielle Verpflichtungen sind Thema. Auch das Wohnen im Alter in Bezug auf das „Auskommen mit dem Einkommen“ kommt bei vielen auf den Prüfstand. Mehrgenerationswohnen ist wieder im Trend. Alternative Wohnformen entstehen auch in ländlichen Regionen, wo die Mieten noch deutlich günstiger sind und die Lebensqualität in Relation zum Einkommen hoch ist

Alt werden in Alme

Viele alte Menschen leben alleine in ihren großen Häusern, weil sie entweder keine Nachkommen (mehr) haben oder diese darauf warten, irgendwann das Erbe anzutreten. Die Aussage: „solange in den eigenen 4 Wänden leben, wie es eben geht“ bedeutet oft auch Einsamkeit.

Oft sind die Renten so gering, dass weitere Investitionen in die eigenen 4 Wände kaum noch möglich ist. Geschweige denn, eine Wohnung in Haus abzutrennen und diese zu vermieten. Denn auch das kostet erst einmal Geld, Arbeit und Nerven. Nerven, die alte Menschen, die allein auf sich gestellt sind, oft nicht mehr aufbringen können, auch wenn sie gerne gute Mieter im Hause hätten, die ihnen z. B. bei der Gartenpflege und beim Schneeräumen zur Hand gehen könnten. Oder einfach – um nicht mehr immer allein im Hause zu sein.

Über die Menschen, die hier in Alme leben, aber auch über die jungen Alten, die ihren Lebensabend in Alme verbringen möchten, machen wir uns in unserer Projektgruppe Gedanken.

Servicewohnen

Servicewohnen ist nicht nur den Älteren vorbehalten ist, sondern umfasst alle Generationen.

Alternative Wohnformen für Jung und Alt sind ein wichtiges Thema, jetzt, und erst recht in der Zukunft. Im Alter preiswert und komfortabel wohnen, aktiv am Leben teilnehmen, hohe Lebensqualität genießen, daß sind auch unsere großen Themen und Projekte, die in den kommenden Jahren entwickelt und erarbeitet werden wollen. Dabei geht es in erster Linie darum, generationsübergreifende Wohnformen zu entwickeln und mit einem je nach Bedarf abrufbaren Servicenetzwerk zu verbinden. Praktische Beispiele wären hierfür medizinische Versorgung durch eine Dorfambulanz, Einkaufsservice, Car-Sharing, Bereitstellung von  Elektrocars (Mobilität für Gehbehinderte), barrierearme, gut beleuchtete Wege, Bürgerbus zur Anbindung der Dörfer an die Kernstadt, Hausmeisterservice, Babysitter und Beaufsichtigung von Kindern in den Abendstunden (Alt hilft Jung) du vieles mehr


Barrierearmer Mehrgenerationen-Weg

Aktueller Stand

Der Mehrgenerationenweg zum Alme-Quellgebiet konnte im Sommer 2019 realisiert werden. Dabei wurden die bereits vorhandenen Wanderwege „Quellenweg“ und „Sauerland-Waldroute“ mit einbezogen. Der Weg ist als Rundweg konzipiert und führt vom Entenstall, über das ehemalige Fabrikgelände entlang des Obergrabens ins Quellgebiet der Alme. Von dort aus dann weiter in Richtung Kirche und zurück zum Entenstall. Die Zugänglichkeit des besonderen Naturschutzraumes „Quellgebiet Alme“ soll insbesondere für die einheimische Bevölkerung und für die Menschen aus der Region bewahrt und möglich gemacht werden. Auch für Menschen mit mobilen Einschränkungen und Familien mit Kinderwagen u.ä. soll der Ort problemlos erlebbar sein. Dieser Weg wird als „Komfortweg“ in das Wanderwegenetz von Sauerland-Tourismus aufgenommen. Die Realisierung dieses Weges konnte durch Fördergelder und Spenden möglich gemacht werden.

Wieso – Weshalb – Warum
Ein barrierearmer Wanderweg – ein Mehr-Generationen-Weg – soll es Familien (mit Kinderwagen) und Menschen mit Behinderungen (Rollator-, Rollstuhlfahrer u.ä.) möglich machen, das einzigartige Naturerlebnis Almequellen problemlos zu erreichen und zu genießen.


Wohnmobilstellplätze

Aktueller Stand

Der seit Frühjahr 2019 fertiggestellte Womo-Übernachtungsplatz ist im Womo-Verzeichnis von PROMOBIL (Marktführer in Deutschland) aufgenommen. Auch die Stadt Brilon/BWT weist auf den Stellplatz hin. (www.brilon-tourismus.de)

Die Stadt Brilon hat die Hinweisbeschilderung an den Zufahrtsstraßen angebracht, sturmgefährdete Bäume gefällt und die Randbepflanzungen gestutzt.

Mittlerweile wurde der Schotter aufgebracht, ein Pflanzstreifen angelegt und mit Mutterboden verfüllt, sowie Stieleichen und Büsche in den Pflanzstreifen eingebracht.

Von der Stadt Brilon wurden zur Einrichtung und Verschönerung des Platzes Fördermittel bereitgestellt. Hinweisschilder auf die Wanderwege, und die Gastronomie sowie auf Einkaufsmöglichkeiten sollen noch angebracht werden.

Wieso – Weshalb – Warum
Sich für zwei, drei Tage in der Region aufhalten, Wald und Flur erwandern, die Gastfreundschaft kleiner Orte erkunden und dann weiterziehen. Und das Wohnmobil abstellen – nur wo? Es gibt überzeugende wirtschaftliche Argumente für die Einladung von Wohnmobilisten nach Alme: Jede in einem Wohnmobil reisende Person gibt durchschnittlich 46 € pro Tag (!) am Standort aus. Durch die Zinssituation an den Kapitalmärkten sowie die wirtschaftlich gut gestellten und gesunden „jungen Alten“ boomt der Verkauf von Wohnmobilen. Und Wanderer wie auch die Radwanderer kommen gern mit dem Auto oder dem Wohnmobil zu ihrem Übernachtungsort, von dem aus sie gern ihre Rundwanderungen machen. So die Aussagen in einer Studie von DTV.


Wohnungs- und Häusermarkt

Aktueller Stand

Es ist geplant, eine Wohnungs-und Häuserbörse auf www.alme-info.de einzurichten, in der Gesuche und Angebote von Almer Immobilien kostenlos eingestellt werden können.

Wieso – Weshalb – Warum
Alme ist aus unterschiedlichen Gründen und für unterschiedliche Zielgruppen ein attraktiver Wohnort. Diesen zukünftigen NeubürgerInnen soll die Suche nach passenden Miet- bzw. Kaufobjekten erleichtert werden. Gleichzeitig bietet diese Börse den Almern die Gelegenheit, ihre Wohnungen und Häuser gezielt anzubieten.

Radwanderweg auf der Bahntrasse Brilon – Paderborn

Aktueller Stand

Die Bemühungen/Anregungen der ALME AG, die vorhandene Bahntrasse zwischen Alme (Mühlental) und dem Multhäupter Hammer Richtung Büren in einen attraktiven, familienfreundlichen und damit verkehrssicheren Radweg umzubauen, scheitern zur Zeit am politischen Willen.
Politisch wird zurzeit favorisiert, die Bahnstrecke von Brilon bis Paderborn so schnell wie möglich zu reaktivieren. Die Politik sieht darin eine attraktive und umweltschonende Möglichkeit, sich mit Paderborn und Bielefeld sowie dem Ruhrgebiet zu vernetzen. Presseberichten zu folge soll aus diesem Grund das Büro „Intraplan Consulting GmbH“ eine „Standardisierte Beurteilung“ erstellen.
 
Die ALME AG wird die weitere Entwicklung beobachten und immer wieder auf einen verkehrssicheren und attraktiven Ausbau des Alme-Radweges und eine sinnvolle Anbindung an das Radwegenetz (Möhne-Radweg/Alme-Radweg) drängen.

 

NederlandsEnglishDeutsch