… aus kleinem Anfang entspringen alle großen Dinge …

A = Attraktiv

L = Lebenswert

M = Miteinander

E = Engagiert

Man macht sich schlau

Das Thema einer Veranstaltung des Zentrums für Ländliche Entwicklung im Jahr 2014 war: „Immer mehr Verantwortung für die Aufrechterhaltung der Infrastruktur wird von immer weniger Ehrenamtlichen geschultert.“

Es gab hochinteressante Vorträge, z.B. von der Initiatorin des Dorfgemeinschaftsvereins des damaligen Landesgolddorfs Oberveischede. Die Oberveischeder haben an ihrem Erfolg immerhin weit über 10 Jahre gemeinsam gearbeitet, unter fachlicher Anleitung von Dr. Wetzlar. Dann gab es einen Vortrag über Vereinsstrukturen und Vereinsvorstände, die vereinsübergreifend in einer Klausurtagung die Notwendigkeit der Vernetzung und des „Wir-Gefühls“ zum Thema hatten. Außerdem wurde darüber berichtet, wie ein Dorfnetzwerk oder Gemeinschaftsverein die Bürgerinnen und Bürger anhand einer Dorfkonferenz mit ins Boot holt.

Man holt die Almer Vereine ins Boot

Anfang Juni 2014 haben Andreas Rohlfing und Andrea Adams die Vorstände der Almer Vereine bzw. deren Vertreterinnen und Vertrete eingeladen mit folgendem Text:

Um die Herausforderungen zu meistern, bedarf es einer guten Strategie, damit sich die Aktiven nicht völlig verausgaben. 2 Vorträge und einen Ausschnitt aus dieser Veranstaltung habe ich für Sie/Euch als Anlage beigefügt, deren Inhalte entweder Vorbildfunktion haben (Oberveischede) oder die Problematik Ehrenamt strukturieren“ behandeln. Es ist sicher nicht überlebenswichtig, ob Alme Gold- oder Silberdorf wird. Aber es ist für Alme und die vorhandene oder notwendige Infrastruktur überlebenswichtig, dass unser Dorf wieder wächst und einen Plan für die Zukunft hat. Wie erreichen wir das? Unser damaliger Vorschlag: Indem sich zunächst aus allen Vereinen ein interessiertes Vorstandsmitglied bereit erklärt, in einem „Dorfentwicklungsrat“ an einer Agenda 2025 für Alme mitzuwirken. Dieses Dorfentwicklungs-Netzwerk muss unabhängig und überparteilich sein und zu einem Team zusammenwachsen. Um für diese Aufgabe gerüstet zu sein, sollte am Anfang, nach der ersten Besprechungsrunde, ein Workshop stattfinden, der z.B. von einem Dr. Wetzlar oder einem Herrn Kreye angeleitet wird. Möglicherweise könnten wir anschließend auch eine „Dorfkonferenz“ veranstalten, um die Almer Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Wünschen und Ideen „mitzunehmen“.“

Das erste Treffen fand am 6. Juni 2014 im Eulenhof statt. Die von den Initiatoren seitens der Vereinsvorstände erhoffe Resonanz, die Chancen eines Vereinsnetzwerks zu erkennen und aktiv an der Entwicklung unseres Heimatortes Alme mitzuwirken, war eher verhalten. Allerdings waren sich alle darin einig, dass – trotz vieler durch die Vereine umgesetzter Projekte und Aktionen – eine Agenda, also ein roter Faden, bislang fehlt. Diese/r ist jedoch notwendig, um Kräfte bündeln und zielführend arbeiten zu können. Ein Vorstandsmitglied betonte, dass an dem nicht vorhandenen „Dorf-Gemeinschaftsgefühl“ gearbeitet werden müsse.

Man schreibt die AGENDA 2025

Die AGENDA 2025 hat das Ziel, den Bevölkerungsrückgang in Alme zu verhindern und Wachstum zu fördern.
Dies will sie erreichen durch:

  • den Erhalt und das Schaffen von Arbeitsplätzen im Ort
  • das Vermeiden von Wohnungsleerstand
  • den Erhalt und den Ausbau der vorhandenen Infrastruktur

Zur Realisierung dieser Ziele, einigte man sich auf folgende Themenschwerpunkte:

Miteinander

+ Alt und Jung, Alt mit Jung (Vorlesen, PC- und Handykenntnisse)
+ Integration von Neubürgerinnen und Neubürgern
+ Zusammenarbeit der Ortspolitiker/innen für das Ort statt „Parteizwang“
+ Förderung ehrenamtliches Engagement durch Begrenzung für die Dauer eines Projektes
+ Förderung der Dorfgemeinschaft

Grundversorgung

+ Arzt, Apotheke
+ Kindergarten, Schule
+ Dorfmarkt (Lebensmittel, Post, Vereinsbüro, Tourismusinformation, …)

Alt werden in Alme

+ Altersgerechtes Wohnen (Gemeinschaftshaus, Alten- und Pflege- Wohngemeinschaften)
+ Ärztliche Versorgung (s.o.), Pflegedienst etc.
+ Essen auf Rädern, gemeinsames Mittagessen
+ Nutzen der vorhandenen Kapazitäten Jugendheim, Gemeindehalle
+ Abteilung der Bürgerhilfe in Alme installieren

Tourismus

+ Freibad, Sportanlagen, Entenstall
+ Wohnmobilhafen
+ Almetalbahn, Rawegenetz, Wanderwege, Almequellgebiet
+ Restaurants, Ferienwohnungen, Bettenkapazität

Vereinsnetzwerker

+ Vereinsübergreifende Bildung von Projektgruppen für die Umsetzung neuer Projekte
+ Gewinnen von Mitstreitern und Ehrenamtlichen außerhalb der Vereine, um Projekte realisieren zu können
+ Arbeitsgruppen übergreifend agieren
+ Bündelung von Aktivitäten: Anzahl Feste und Termine überdenken, Synergien schaffen
+ Terminabsprachen koordinieren, verstärktes Miteinander

Man gründet die Alme AG

Bis die Alme AG in ihrer heutigen Form mit vielen engagieren Mitgliedern aktiv werden konnte, hieß es durchhalten, Zähne zusammenbeißen und Leute an einen Tisch bringen, die kreative Ideen haben und bereit sind, diese Ideen weiterzuentwickeln. Die Mitglieder der Alme AG setzen diese Ideen in die Tat um und führen die AGENDA 2025 so zum Erfolg. Dazu wird in mehreren themenbezogenen Projektgruppen gearbeitet. Über die daraus resultierenden Ergebnisse wird hier informiert >> Alme AG Projekte

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