Endlich war es soweit, der Vorhang hob sich am vergangenen Sonntag zum ersten Mal in dieser Theatersaison …

 

Die Wartezeit bis zur Premiere war diesmal nicht so sehr lang, denn wir durften dank Elena’s Berichten bei den Proben dabei sein und  unseren Blick immer wieder dem Theatergeschehen zuwenden. Heute schauen wir ein letztes Mal hinter die Kulissen und zum ersten Mal auf die Bühne.

Elena, bitte …

 

Am zweiten Dezember hat die Theatergruppe Alme endlich erneut vor Publikum zeigen dürfen, was sie kann und vor allem, wie gut sie es kann.

 

 

Die diesjährige Premiere von „Komm raus aus dem Schrank“ hat voll eingeschlagen, gemessen an den Zuschauerzahlen, ihrer Meinung, dem Umfang des Applauses und den vielen herzhaften Lachern, die durch den Zuschauersaal hallten. Auch auf der Bühne lief es wie am Schnürchen, die Spieler selbst hatten richtig Lust loszulegen und haben sich selbst übertroffen. Diese Tatsache ist ein Phänomen, welches man beim Theaterspielen immer wieder beobachten kann. Es scheint die „Magie“ der Unterstützung durch das Publikum zu sein, die die Spieler dazu anregt, immer eine Schippe draufzulegen, im Gegensatz zu den vielen langen Proben im Vorfeld.

Auch das Bühnenbild kommt in diesem Jahr bei den Zuschauern richtig gut an. Da hat sich das lange Bauen und Gestalten gelohnt, wenn man nach der Aufführung ständig gefragt wird: „wie genau funktioniert das eigentlich alles da oben auf der Bühne?“. Wer ganz lieb fragt, bekommt dann auch schon einmal eine private Führung und wir lüften das ein oder andere Geheimnis, wie alles von Statten geht auf und hinter der Bühne, denn nach den Aufführungen haben die Zuschauer wie immer die Gelegenheit, sich mit den Spielern auszutauschen und Fragen zu stellen, aber natürlich auch Kritik zu üben.

In den Pausen zwischen den Akten konnten wir auch in diesem Jahr wieder feststellen, Bier schmeckt fast allen und ein leckerer Sauerländer Snack, in Form von selbstgemachten kleinen Broten oder ein Stück Kuchen, werden herzlich gern gegessen.

Und was hinter den Kulissen so läuft, bevor es losgeht, das kann man sich gar nicht vorstellen. Der eine sitzt zwei Stunden lang still an seinem Platz und bereitet sich vor. Der nächste muss regelmäßig, alle 20 Minuten zur Toilette und der Regisseur …ach du lieber Himmel. Der ist doppelt so nervös, wie alle anderen gemeinsam. Die Requisite absolviert ungefähr 150 Kontrollgänge über die Bühne, um sicherzugehen, dass auch alles da ist, wo es hingehört und keiner irgendwas vergisst mitzunehmen und die Jungs vom Ton müssen so ziemlich jeden fragen ob er oder sie auch bitte sein/ihr Mikrofon einschaltet. Es herrscht also eine durchwachsene Atmosphäre in den Katakomben, die aber eigentlich durchweg positiv ist.

Natürlich wird auch für unser leibliches Wohl gesorgt. Von den Butterbroten, die für die Zuschauer gedacht sind, bekommen wir auch welche mit. Nach der Aufführung, wenn in den Zuschauerrängen und vor der Theke Ruhe eingekehrt ist und wir gemütlich zusammensitzen um das Stück Revue passieren zu lassen, versorgen uns Sven und Barbara Dähring mit einem leckeren Dinner.

Wir freuen uns jetzt schon auf die nächsten beiden Adventswochenenden und hoffen, dass all die, die noch nicht da waren, den Weg in die Gemeindehalle finden werden, sofern sie denn Lust darauf haben. Es lohnt sich wirklich.

Bis hoffentlich bald,
eure Theatergruppe

Theaterpremiere gelungen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

NederlandsEnglishDeutschУкраїнська