Fällen oder Kappen – das ist hier die Frage …

 

Die markanten Linden zwischen Alme und Wülfte sind nicht mehr verkehrssicher. Derzeit beschäftigen sich die zuständigen Behörden mit der Frage, ob die Bäume gefällt werden müssen, oder ob ein Rückschnitt die erforderliche Sicherheit geben kann. Die Gefahr geht in diesem Fall nicht von den ausgehöhlten Stämmen aus, sondern von den Schäden in den Baumkronen.

Die Almer wollen, das „ihre“ Linden erhalten bleiben. Es gibt viele persönliche Erinnerungen an diese Bäume und den Ort, auf dem sie wachsen. Aber auch der Naturschutzgedanke ist da. So große Bäume bieten vielen Tieren Lebensraum, was ein junger Baum nicht kann.

Sobald das Laub komplett von den Bäumen gefallen ist, soll auch eine Entscheidung getroffen sein.

 

 

(Textquelle: Westfalenpost – Bericht vom 14.11.18)

 

 

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http://alme-info.de/2018/11/17/bruchlinden-am-ortsausgang-nicht-mehr-verkehrssicher/
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Bruchlinden am Ortsausgang nicht mehr verkehrssicher

4 Gedanken zu „Bruchlinden am Ortsausgang nicht mehr verkehrssicher

  • Ist ja vielleicht noch was im Topf der „Ausgleichsabgabe für den Bau der Windrädern in Brilon“ um diese Bäume zu erhalten!
    Es wäre eine Sünde wenn diese Bäume verschwinden würden nicht nur für uns!

  • Offener Brief
    Da müssen wir drüber reden.
    Es geht um die Bruchlinden und den Artikel in der Westfalenpost vom 14. November 2018.
    „Fällen oder doch nur kappen?“
    Aus Respekt vor der Natur, und aus Respekt vor Jahrhunderte alte Bäume, bin ich dafür, die Bäume so zu erhalten wie Sie jetzt sind. Das Heiligen-Häuschen und die Bänke würde ich aus dem Bereich der Bäume entfernen und versetzt wieder aufbauen. Den Bereich der Bäume würde ich mit (dornigem) Gebüsch zu pflanzen, so das Niemand auf die Idee kommt, sich unter den Bäumen aufzuhalten. Geben wir der Natur ein klein wenig Platz zurück.
    Sollte es der Gemeinde Alme ernst sein, mit der Aussage, wir müssen eine angenehmes Umfeld für unsere Bürger schaffen, dann ist es vielleicht auch vorstellbar, das Stück Land zu kaufen.
    Die Gräflich von Spee‘schen Forstbetriebe hätten dann nicht mehr die Verantwortung. Zwei alte Bäume haben wirtschaftlich keine Bedeutung.
    Ein „Naturdenkmal“ ist ein Ort an dem man nachdenken kann. Ein Naturdenkmal soll uns daran erinnern, wie die Natur vor hundert, oder mehr, Jahren einmal ausgesehen hat. Wir haben nicht mehr viele solche Orte.
    Der Anblick der beiden Bäume ist mir seit über 60 Jahren vertraut. Ich habe mich immer von den Bäumen beschützt gefühlt. Möglicherweise haben Sie schon einige Blitzschläge abgefangen, so hohl wie Sie sind. Es wäre sehr schade, wenn die Bäume aus Sorge vor einem abgebrochenem Ast einfach abgesägt würden. Das halte ich für sehr respektlos gegenüber der Natur.
    MfG
    Reinhard Kersting

  • Liebe Alme-Info-Nutzer, liebe Verantwortliche bei der Stadt Brilon, dem Hochsauerlandkreis bzw. der Gräflich von Spee´schen Forstverwaltung!
    Natürlich ist es viel einfacher und billiger, alte Bäume zu fällen und neue zu pflanzen, anstatt als alles zu tun um sie als Naturdenkmal zu erhalten. Allerdings bin ich der Meinung, dass sich der Erhaltungsaufwand absolut lohnt. Das Fällen der Bruchlinden würde das Ortbild von Alme nachhaltig zum Negativen verändern. Und es würde sehr, sehr lange dauern, bevor dies junge Bäume wieder prägen können. Das Beispiel der imposanten Bäume in Richtung Madfeld oder bei Nehden, die (zu Recht) gefällt werden mussten, belegt dies augenscheinlich. Zwei uralte Linden, die Kyrill 2007, Friederike 2018 die außergewöhnliche Trockenheit im letzten Sommer und unzählige schwächere Unwetter überstanden haben, sollten nicht ohne gewissenhafte und wohlwollende Prüfung verschwinden. Hier sollten auch erfahrene Forstleute sich zu Wort melden, da Laien und auch Naturbürokraten nicht zwangsläufig über hinreichende Kenntnisse zu einer sicheren Beurteilung verfügen. Wäre der Verkehrssicherungspflicht nicht Genüge getan, trockene Äste zu kappen und eindringlich vor dem Betreten des Grundstückes zu warnen? Und eventuell noch regelmäßige Begutachtungen einzuplanen? Ich glaube, es ist nur Fantasie und Verantwortungsgefühl gefragt, um diese Bäume noch über Jahre das Almer Ortsbild prägen zu lassen.

  • Den obigen Kommentaren können wir uns nur bedingungslos anschließen. Erst wurden uns die Windräder vor die Nase gesetzt und nun wollen sie uns noch die schönen, alten Linden nehmen. Da muss man sich nun wirklich mal zu Wort melden. Es wäre eine Schande und eine Sünde, diese imposanten Bäume zu fällen. Was haben diese Linden über die Jahrhunderte schon alles gesehen, erlebt und überstanden! Ganz besonders nach diesem trockenen Sommer sollten Sie daher nicht voreilig und ohne gewissenhafte Prüfung gefällt werden.

    Ich glaube, es gibt keinen Almer, der nicht irgendeine schöne Erinnerung mit den Linden verbindet. Wir sind als Kinder mit den Bäumen groß geworden, unzählige Male haben wir da drin gespielt….sie waren immer schon was Besonderes, immer da und das sollten sie auch in Zukunft sein. Einen Anblick ohne diese Bäume möchte und kann ich mir auch nicht vorstellen. Nicht zu vergessen: Die Linden bieten Unterschlupf, Futter und Lebensraum für viele Tiere, besonders für die ganz Kleinen….die leider auch immer weniger werden.

    Es gibt nicht mehr viele große, alte, starke Bäume. Daher kann ich nur eindringlich an alle Verantwortlichen appellieren: Bitte, bitte lasst die Linden stehen! Es muss doch eine andere Lösung dafür geben. Wäre eine Kappung und Absicherung der Bäume denn nicht am Sinnvollsten?! Wir sind auch sehr gerne bereit unseren persönlichen Beitrag zum Erhalt und der Pflege der Bäume zu leisten! Nur bitte gebt den Linden eine Chance!!! Damit wir uns auch in der Zukunft weiter an ihrem Anblick erfreuen können.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Vivien Otto, Haus-Bruch

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