Tag des Geotops – Saurier, Südsee und Quellsee
Als Alme am Äquator lag

Am Tag des Geotops, Sonntag, 16.9.2018, hatte der Briloner Heimatbund Semper Idem e.V. gemeinsam mit dem Geologischen Dienst NRW zu einer Wanderung mit besonderen Geo-Punkten zischen Nehden und Alme eingeladen.

Die Wanderung unter Leitung von Klaus Steuerwald und Barbara Driesen vom Geologischen Dienst NRW sowie Annette Bette vom Museum Haus Hövener begann im Steinbruch südwestlich von Nehden. Dort wurden 1978 beim Abbau von Massenkalk etwa 1.400 Knochen, auch zusammenhängende Skelettteile überwiegend der Saurieregattung Iguanodon gefunden.

Auf dem weiteren Weg ging es in die „Südsee“. Einzelne Kalkfelsen im Mühlental sind Zeugen der Zeit, als sich hier ein riesiges Schelfenmeer erstreckte mit verschiedenen, reich besiedelten Riffbereichen und Lagunen. Vor ca. 400 Mio. Jahren lag Alme am Südrand eines Kontinents in einem tropischen Meer, u. a. mit Korallenriffen. An Fossilienfunden (Korallen) und Abbildungen konnten die Gelogen den Mitwanderern dies deutlich aufzeigen.

Am Ende der Wanderung beeindruckte die Gruppe die einzigartige Atmosphäre des Alme-Quellteiches, wo 104 Karstquellen zutage treten. Diese Quellen, am Nordhang des Briloner Massenkalkes, gehören zu den stärksten und saubersten Quellschüttungen Deutschlands.

Die sehr informativen Erläuterungen der Geologen ergänzte Klaus Hanzen mit Informationen zu der besonderen Flora und Fauna rund um das Quellgebiet der Alme.

(Text: Wolfgang Kraft ; Bilder: Andreas Schmidt)

 

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