23 Interessierte mit Phytotherapeutin Kirsten Schodrok unterwegs …

 

Ein Körbchen – hab ich! Ein kleines Messer – hab ich auch! Eine Flasche Wasser gegen den Durst – muss unbedingt mit in meinen Rucksack! Und dann kann es losgehen …

Mein Ziel ist heute wie des öfteren in diesem Sommer  der idyllisch an der Alme gelegene Entenstall. Hier treffe ich auf viele Neugierige, die zusammen mit mir an einer geführten Kräuterwanderung teilnehmen wollen. Initiiert von der Alme AG, begleitet von Kirsten Schodrok, eine Fachfrau unter den Kräuterkennern. Sie darf sich Phytotherapeutin nennen.

Kirsten ist bereits dabei, Infomaterial rund um Kräuter und dessen Verwendung zur Ansicht auszulegen. In ihrem Korb entdecke ich eine Flasche mit dunklem flüssigen Inhalt. Diesen Krafttrunk schenkt sie uns ein, damit wir uns mit Beifuß und Schafgarbe stärken können, bevor es nach einer kurzen Einführung und einem Kräutermärchen losgeht.

Bereits nach den ersten Metern halten wir an und erfahren Wissenswertes über den Weißdorn und die Knoblauchsrauke. Auf dem ehemaligen Fabrikgelände, ein paar hundert Meter weiter dann der nächste Stop. Vor unseren Augen, auf einer Brachfläche erleben wir ein wahres Kräuterparadies. Hier gedeihen Johanniskraut, Schafgarbe, Spitz- und Breitwegerich, Minze, Löwenzahn, Gänsefingerkraut, Brennesseln und bestimmt noch vieles mehr. Kirsten hält viele Informationen rund ums Kraut für uns bereit.

Nun aber erst mal wieder ein paar Meter laufen. Bis zum alten Bahndamm. Auch hier erleben wir eine wahre Kräuterflut. In vielfältiger Form präsentiert die Natur wieder verschiedene Sorten. Das Publikum stellt Fragen, das macht die Sache sehr interessant. Wir erfahren, das tatsächlich für viele Zipperlein ein Kraut gewachsen ist.

Kurz geht es steil bergab, dann weiter Richtung Ausgangspunkt. An Schloss und Almelauf angekommen, entdecken wir wilden Thymian und Mädesüß. Wir können gar nicht aufhören, an diesen Leckereien zu riechen. Behutsam pflücken wir wie schon unzählige Male vorher einen Ministengel vom Kraut und verstauen diesen im eigenen Körbchen. Manche von uns halten Kräutersträuße in den Händen.

Die gemütliche Wanderung, wo meine Seele ordentlich baumeln konnte, endet schließlich wieder am Entenstall. Der Kopf ist angenehm gefüllt mit interessanten Informationen, zufrieden gehen die Teilnehmer nach Hause.

Herzlichen Dank an Kirsten, die uns auf eine Reise durch Gottes grünen Garten mitgenommen und ihr umfangreiches Kräuterwissen an uns weitergegeben hat. Manch einer fängt bestimmt bald an zu experimentieren 🙂

 

 

 

 

 

Den heimischen Kräutern auf der Spur

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