Andreas Weiß, stellvertretender Leiter des Kreismuseums Wewelsburg, besuchte am Samstag, 01 Juli mit einer Gruppe die Almequellen.

Der Besuch fand statt im Rahmen einer Exkursionen auf den Spuren von Annette Droste-Hülshoff im Sauerland. Alme war hier die erste Station. Vom Entenstall aus ging die Gruppe zum Alme-Quellteich. Nach einführenden Worten zur Reiseliteratur in der ersten Hälfte des 19. Jh. zitierte Andreas Weiß die Beschreibungen Annette von Droste – Hülshoffs zu Alme und den Almequellen von ihren Besuchen in den Jahren 1823 und 1824 in Alme:

„Der gerechte Stolz was die Lage betrifft, vielleicht die Krone Westfalens…. man muss dieses Thal, in dem sich Wildheit und Reiz in einem so seltenen Grunde verschmelzen, eigentlich gesehen haben, wer kann den Eindruck dieser düstern und doch so belebten Schluchten wiedergeben. …. – und im tiefen Kessel die Alme in einem mächtigen Strahle aus der Erde entbrodelnd, und schäumend wie ein wildgewordenes seinem Stalle entsprungenes Ross sich gleich in die Räder dreyer Mühlen stürzend …… – namentlich sieht man, im Frühling einen der Abhänge so dicht mit der Blüthe des Leberkrauts überzogen, dass er schon von fern wie eine lichtblaue Wand herüber schein „

Nach dem Spaziergang zu den Almequellen setzt die Gruppe die Fahrt fort mit dem Ziel Bruchhausen und Bruchhauser Steine. Hier war die Droste mehrfach zu Besuch auf Schloss Bruchhausen.

Text und Bilder: Wolfgang Kraft

 

Auf den Spuren von Annette von Droste-Hülshoff

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